Über den Roman "Und sagte kein einziges Wort" Published: 20. Januar 2008 Die ersten Erfolge: 1953 erscheint der Roman Und sagte kein einziges Wort. Thema des Romans ist die Suche nach Heimat. Dargestellt wird dies am Beispiel eines Heimkehrers, dessen Ehe durch das Elend der Lebens- und Wohnverhältnisse gefährdet ist.
Vertrag mit Kiepenheuer & Witsch Published: 20. Januar 2008 Die ersten Erfolge: Durch Vermittlung von Alfred Andersch knüpft Böll, der sich bei Middelhauve verlegerisch nur schlecht betreut fühlt, erste Kontakte zu dem Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch.
Förderpreis der "Gruppe 47" Published: 18. Januar 2008 Die Nachkriegszeit: Erste Einladung zu einer Tagung der von Hans Werner Richter geleiteten 'Gruppe 47' im Mai 1951 nach Bad Dürkheim. Böll trägt dort seine Erzählung Die schwarzen Schafe vor und erhält bei der Stichwahl um den ersten Preis eine Stimme mehr als Milo Dor.
Heinrich Böll: Leben und Werk Published: 18. Januar 2008 Die Nachkriegszeit: Der Verlag Middelhauve plante einen Erzählband mit insgesamt 43 Texten, die Böll zwischen 1947 und 1948 geschrieben hatte. Letztlich wurde 1950 diese kleinere Publikation, mit lediglich 25 Erzählungen unter dem Sammeltitel Wanderer kommst du nach Spa... veröffentlicht.
Über die Erzählung "Der Zug war pünktlich" Published: 18. Januar 2008 Die Nachkriegszeit: Im Jahr 1949 erscheint die Erzählung Der Zug war pünktlich. Da die Honorare der Veröffentlichungen nicht zum Leben reichen, bewirbt sich Böll auf verschiedene Stellen: »Meiner Familie gegenüber kann ich jedenfalls eine andere Lebensweise nicht länger verantworten«, heißt es in einem Brief an seinen Lektor.
Über den ersten Lektor Published: 18. Januar 2008 Die Nachkriegszeit: Erste Anerkennung als junger Autor erfährt Böll durch die Publikation der Kurzgeschichte An der Brücke in der von Hans Werner Richter und Alfred Andersch begründeten Zeitschrift Der Ruf, die zu dieser Zeit eines der bedeutenden Publikationsforen der jungen deutschen Literatur darstellte.
Brief an E.A. Kunz, 1947, über erste Veröffentlichungen Published: 18. Januar 2008 Die Nachkriegszeit: Im März 1947 verschickt Böll seine ersten Kurzgeschichten an verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Eine Erzählung, Vor der Eskaladierwand, erscheint stark gekürzt unter dem Titel Aus der Vorzeit am 3. Mai 1947 im Rheinischen Merkur. Bölls erstes Honorar: 80 Reichsmark.
Heinrich Bölls "Mit diesen Händen" Published: 18. Januar 2008 Annemarie Böll arbeitet in ihrem Beruf als Mittelschullehrerin an der Realschule Severinswall und sichert damit die Existenz der Familie mit den Söhnen Raimund (1947), René (1948) und Vincent (1950).
Rückkehr nach Köln 1946 Published: 18. Januar 2008 Nachdem die Familie 1946 nach Köln zurückgekehrt war, richtete sie sich in einem halbzerstörten Haus in Köln-Bayenthal, Schillerstraße 99 ein. Heinrich Böll schreibt sich erneut an der Kölner Universität ein und arbeitet als Hilfsarbeiter in der elterlichen Schreinerwerkstatt im Hinterhaus der Vondelstraße 28, die sein Bruder Alois weiterführt.
Brief an Eltern und Geschwistern, 1944 Published: 18. Januar 2008 Im Zweiten Weltkrieg: Den ganzen Krieg über versucht Böll, der kein Offizier werden will, dem Dienst zu entkommen. Zunächst schreibt er Freistellungsgesuche, um studieren zu können, später zieht er sich künstlich Krankheiten zu oder fälscht Urlaubsscheine. Viermal wird er verwundet. Das Kriegsende erlebt Heinrich Böll im Rheinland, wo er sich zeitweilig versteckt hält; aus Angst vor standrechtlicher Erschießung kehrt er Ende Februar 1945 in die deutsche Armee zurück und gerät kurz darauf in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er schon im September darauf entlassen wird.