EcoFair rules! Die neue Rolle des internationalen Agrarhandels im Spannungsfeld der Klima-, Ernährungs- und Wirtschaftskrise Published: 4. Januar 2010 Weltweit hungern eine Milliarde Menschen, drei Viertel davon auf dem Land. Die globale Ernährungssituation ist ein trauriges Beispiel für langjährige politische Fehlentscheidungen. Misereor und die Heinrich-Böll-Stiftung luden am 12. Januar 2010 in ihrer gemeinsamen Konferenz dazu ein, die Regeln und Ströme des internationalen Agrarhandels im Spannungsfeld der großen globalen Krisen (Klima-, Ernährungs- und Finanzkrise) zu überdenken und neu zu definieren.
Trotz Kopenhagen - die grüne Zukunft hat schon begonnen Published: 4. Januar 2010 Nimmt man die hochfahrenden Erwartungen an den Kopenhagener Klimagipfel zum Maßstab, müsste der klimapolitisch aufgeklärte Teil der Welt nach dem Fehlschlag der Konferenz in Depression versunken sein. Das scheint aber, trotz aller Kritik am Versagen der versammelten Regierungseliten, nicht der Fall zu sein - denn die große ökologische Transformation hat schon begonnen. Von Ralf Fücks
IWF-Frühjahrstagung: Wie muss eine neue Klima-Finanzarchitektur aussehen? Published: 21. Dezember 2009 Die Erwartungen an neue Finanztransfers für den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern waren groß. Mit Zusagen bis zu 30 Milliarden US-Dollar für die nächsten drei Jahre haben sich die Industrieländer erst einmal Zeit gekauft. Auch wenn die Weltbank schon in den Startlöchern steht, muss eine neue Klima-Finanzarchitektur erst noch ausgehandelt werden. Von Barbara Unmüßig
„Wir benötigen eine Weltklimazentralbank“ Published: 14. September 2009 Welche Summen müssen weltweit bewegt werden, um den Klimawandel bei 2°C zu halten? Wie hoch muss der Transfer von Norden nach Süden sein? Ist mit den bestehenden internationalen Organisationen eine sinnvolle Verteilung denkbar? Ein Interview mit Dirk Messner, dem Direktor des Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Von Elisabeth Kiderlen
Neue Institutionen braucht die Welt Published: 11. September 2009 Die für den Klimaschutz zuständigen Institutionen sind sowohl national als auch international nicht gut auf ihre Aufgaben ausgerichtet. Statt ganzheitlicher Ansätze beobachten wir nationale und institutionelle Eigeninteressen. Statt dieses Nebeneinanders muss ein Miteinander entwickelt werden. Von Barbara Unmüßig
Der Karottenmob - Durch Kaufkraft zum Klimaschutz Published: 11. September 2009 Mit der Aktionsform Carrotmob versuchen Konsumenten, Einzelhändler für den Klimaschutz zu gewinnen. Von Till Kötter
Die ökologische Transformation des Kapitalismus Published: 4. August 2009 Ohne konsequente staatliche und globale Ordnungspolitik wird die ökologische Transformation des Kapitalismus nicht gelingen. Flankiert werden muss sie von einer „ökologischen Dynamik von unten“ - von High-Tech-Unternehmen, Öko-Bauern, Erfinder und Investoren. Von Ralf Fücks
Gemeingüter stärken. Jetzt! Published: 9. Juli 2009 Sich der Gemeingüter besinnen erfordert, über die Verfasstheit der Gesellschaft nachzudenken. Es heißt, in Freiheit und selbstbestimmt unseren Reichtum nutzen, teilen und mehren. Unsere Gesellschaft braucht eine Debatte über, eine Bewegung für Gemeingüter. Jetzt!
Ein Plädoyer für eine umfassende wirtschaftspolitische Kurskorrektur Published: 1. Juli 2009 Das Manifest „Aufbruch und Wandel“ ist ein wichtiger Beitrag zur Debatte darüber, wie es gelingen kann, in der größten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten und angesichts des Klimawandels umfassende wirtschaftspolitische Reformen ins Werk zu setzen: einen grünen New Deal. Von Jürgen Trittin
Green New Deal - Investieren in die Zukunft Published: 7. Mai 2009 In Berlin ist das Strategiepapier Auf dem Weg zu einem Green New Deal - die Klima- und Wirtschaftskrise als transatlantische Herausforderung vorgestellt worden. Das Papier liefert eine Blaupause für ein grünes Wirtschaftswunder und zeigt auf, wie eine konsequente Klimapolitik zugleich Chancen für wirtschaftliche Innovation, Jobs und Absatzmärkte eröffnet.