Selbstverständlich europäisch!?

Langzeitstudie über Deutschlands Rolle in der EU

„Selbstverständlich Europäisch“ ist eine jährlich erscheinende Langzeitstudie zur Rolle Deutschlands in der Europäischen Union. Sie wird von der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Progressiven Zentrum herausgegeben. Seit 2019 erheben wir in einer repräsentativen Umfrage das deutsche Selbstbild und die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an die deutsche Europapolitik. Hier geht es zur aktuellen Studie 2022.

2022: Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an die deutsche Europapolitik in der «Zeitenwende»

Cover: Selbstverständlich Europäisch 2022

Selbstverständlich europäisch!? 2022

Studie

Die Studie "Selbstverständlich europäisch?! 2022" untersucht im vierten Jahr in Folge das Selbstbild der Deutschen bezüglich Deutschlands Rolle in der EU und ihre Erwartungen an die deutsche Europapolitik. Unter dem Eindruck der aktuellen Bedrohungen und Herausforderungen für Europa macht die Studie drei Trends aus. 

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie 2022

  • Deutschland soll in Europa aktiver werden
  • Energieunabhängigkeit hat nach Russlands Angriff höchste Priorität
  • Eine Mehrheit spricht sich für gemeinsame Investitionen aus
  • Die Zustimmung zur EU-Mitgliedschaft bleibt stabil
  • Deutschland kann seine politischen Ziele mit der EU erreichen

Video zur Studie 2022

Selbstverständlich europäisch!? Johannes Hillje stellt die neue Studie vor - Das Progressive Zentrum

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Zusammenfassung und Grafiken in englischer Sprache

Zu den englischen Inhalten

 

2021: Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an die Europapolitik der nächsten Bundesregierung

Cover_Selbstverständlich europäisch!? 2021

Selbstverständlich europäisch!? 2021

Studie

Die Studie «Selbstverständlich europäisch?! 2021» untersucht, welche Erwartungen die Bürgerinnen und Bürger an die Europapolitik der nächsten Bundesregierung haben. Zudem erhebt die Langzeitstudie nun schon im dritten Jahr das deutsche Selbstbild bezüglich Deutschlands Rolle in der EU.

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Die wichtigsten Ergebnisse der Studie 2021

  • EU-Zustimmung in der Corona-Krise stabil
  • Wunsch nach einem aktiven und kooperativen Deutschland in der EU
  • Uneinigkeit bei gemeinsamen Schulden in der Zukunft
  • Europapolitische Prioritäten der nächsten Bundesregierung
  • Große Unterstützung für Mehrheitsentscheidungen

Video zur Studie 2021

 

2020: Der Auftrag für die EU-Ratspräsidentschaft

Cover Studie "Selbstverständlich europäisch?!"

Selbstverständlich europäisch!?

Studie

Die Bundesrepublik Deutschland übernimmt am 1. Juli 2020 turnusgemäß wieder den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Deutschland ringt seit einigen Jahren um ein neues Verständnis seiner Rolle in der EU. Nicht selten ist sie von Mythen wie die des «Zahlmeister Europas» geprägt. Doch wie sehen die Deutschen den Nutzen der EU tatsächlich, und welchen Auftrag erteilen sie der deutschen Europapolitik? Diesen Fragen geht die vorliegende Studie auf den Grund und gibt Antwort anhand von aktuellen Umfrageergebnissen.

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Die wichtigsten Ergebnisse der Studie 2020

  • EU-Zustimmung auf Normalniveau gesunken
  • Befragte wünschen sich kooperative deutsche Europapolitik
  • Klima- und Umweltschutz ist Top-Thema der Befragten
  • Knappe Mehrheit findet deutschen EU-Beitrag nicht zu hoch
  • Ausgaben in bestimmten Politikfeldern sollen erhöht werden

Video zur Studie 2020

Studie "Selbstverständlich europäisch?! 2020" zusammengefasst - Das Progressive Zentrum

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2019: Vom Zahlmeister zum Zukunftsmeister - Ein neues Selbstverständnis Deutschlands in der EU

Vom Zahlmeister zum Zukunftsmeister

E-Paper

Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich ein aktiveres und kooperatives Verhalten Deutschlands in der Europäischen Union. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Vom Zahlmeister zum Zukunftsmeister - Ein neues Selbstverständnis Deutschlands in der EU“. 

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Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage 2019

  • Über 75 % der Befragten wollen, dass sich Deutschland künftig aktiver in der EU und kooperativer gegenüber den europäischen Partnern verhält
  • Die Deutschen sehen den Nutzen der EU-Mitgliedschaft in erster Linie politisch und in zweiter Linie wirtschaftlich
  • 51,1 % meinen, dass Deutschlands Beitrag zum EU-Budget angemessen ist und 9,6 % hält ihn für zu niedrig. Nur 36,4 % ist der Meinung, dass Deutschlands Beitrag zu hoch ist
  • Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen – über 90 % der Befragten – wünschen sich mehr gemeinsame Ausgaben insbesondere für Klima- und Umweltschutz, Forschung und Bildung, Verteidigung und Sicherheit sowie Arbeit und Soziales

Über die Studie "Selbstverständlich europäisch!?"

Die Rolle Deutschlands in der EU

Deutschland hat als Gründungsmitglied, bevölkerungsreichstes Land und größte Volkswirtschaft eine besondere Verantwortung in der Europäischen Union. Die Langzeitstudie „Selbstverständlich Europäisch“ untersucht das deutsche Selbstbild bezüglich Deutschlands Rolle in der EU. Die Studie erscheint seit 2019 jährlich. Sie wird von der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Progressiven Zentrum herausgegeben. 

Wer wissen will, wie europäisch in Deutschland gedacht wird und welche Erwartungen die Bürgerinnen und Bürger an die deutsche Europapolitik haben – der findet in dieser Studie Antworten.

Jährliche Umfrage zu Deutschlands Rolle in der EU

Die Studie ist als Langzeitstudie angelegt und untersucht das Selbstbild zur Rolle Deutschlands in der EU, die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger zu den politischen Prioritäten deutscher Europapolitik und deren Finanzierung. Im Rahmen der Langzeitstudie werden jährlich durch das Meinungsforschungsinstitut Civey repräsentative Umfragen durchgeführt. Dabei ist der größte Teil der Fragen identisch, ein kleinerer Teil bezieht sich auf aktuelle politische Entwicklungen. Die Fragen orientieren sich an drei Dimensionen zum Selbstbild Deutschlands in der EU:

  1. die politische Rolle Deutschlands,
  2. die finanzpolitische Haltung Deutschlands und
  3. die Kosten-Nutzen Abwägungen der deutschen EU-Mitgliedschaft.

Diese Dimensionen basieren auf Ergebnissen von Fokusgruppen, die 2019 und 2021 durchgeführt wurden.

Empfehlungen für die deutsche Europapolitik

Die Studie entwickelt auf Grundlage der grafisch aufgearbeiteten Umfrageergebnissen Empfehlungen für eine zukunftsgerichtete und europäisch eingebettete deutsche Europapolitik. Die Empfehlungen basieren jeweils auf den Ergebnissen der repräsentativen Umfrage. Mit Hilfe der Erhebung von Einstellungen der deutschen Bevölkerung, möchte die Studie zur Entwicklung eines zukunftsgerichteten und realistischen deutschen Selbstbilds in Europa beitragen.

Eine zentrale Fragestellung der Studie ist der Beitrag Deutschlands zu mehr europäischer Handlungsfähigkeit und deren finanziellen Ermöglichung. Die Studie will einen Beitrag zu der Kosten-Nutzen Debatte der deutschen EU-Mitgliedschaft leisten. Ausgangspunkt dabei ist in der öffentlichen Debatte oftmals der Mythos, Deutschland sei “Zahlmeister Europas” oder drohe es in Zukunft zu werden.

Korrekt ist zwar, dass Deutschland zu den größten Nettozahler in den EU-Haushalt gehört, dafür aber wie kein anderer Mitgliedsstaat vom EU-Binnenmarkt profitiert. Dass die EU-Mitgliedschaft finanziell ein schlechter Deal für Deutschland ist, lässt sich mit den Daten verschiedener Wirtschaftsinstitute und der EU-Kommission nicht belegen – im Gegenteil. Auch die deutschen selber sehen den Nutzen der deutschen EU-Mitgliedschaft sehr wohl und sprechen sich jedes Jahr dafür aus, dass Deutschland gemeinsamen mit seinen EU-Partnern mehr in Zukunftsaufgaben investiert.