Prof. Dr. Christoph Möllers
Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie

Christoph Möllers, geb. 1969, studierte Rechtswissenschaf­ten, Philosophie und Komparatistik in Tübingen, Madrid und München. Habilitation an der Universität Heidelberg, Venia Legendi für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie, Europa- und Völkerrecht. 2004/2005 Professor für Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, von 2005 bis 2009 Inhaber des Lehrstuhls
für Öffentli­ches Recht, insbes. Staatsrecht, an der Universität Göttingen, seither Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Möllers war 2005 Emile Noël-Fellow an der New York-University School of Law und 2006/2007 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2011-2014 war er Richter im Nebenamt am Oberverwal­tungsgericht Berlin-Brandenburg. Seit April 2012 ist er Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Programms Recht im Kontext und hat die Grüne Bundestagsfraktion in verschiedenen Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht vertreten.

Seine Forschungsschwerpunkte sind neben dem deutschen, vergleichenden und europäischen Verfassungsrecht die Demokratietheorie und die Theorie sozialer Normen.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Demokratie - Zumutungen und Versprechen, Berlin, 3. Auflage. 2013.
  • The Three Branches, Oxford 2013.
  • Die Möglichkeit der Normen. Über eine soziale Praxis jenseits von Kausalität und Moralität, Berlin 2015.
  • Staat als Argument, München, Neudruck 2016.
  • Demokratiesicherung in der Europäischen Union. Studie zu einem Dilemma (gemeinsam mit Linda Schneider), Tübingen 2018.
  • Die Europäische Union als demokratische Föderation, Thyssen Lectures  2017 - 2021, The EU as a Community of European Law and Values, Fritz
  • Thyssen Stiftung 2019.
  • Freiheitsgrade: Liberale Elemente einer politischen Mechanik, Berlin 2021.

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