Danach fragen die drei Autor/innen des Buches "Demografie und Demokratie". Demografie und Demokratie stehen für sie nicht im grundsätzlichen Konflikt zueinander. "Die demografische Entwicklung, verstanden als das Zusammenwirken von Geburtenrückgang, Wanderungsbewegung und Langlebigkeit der Bevölkerung, darf weder dämonisiert noch idealisiert, sondern muss als sozialer Wandel akzeptiert werden. Diese Entwicklung ist nach unserer Überzeugung demokratisch gestaltbar, ohne die Grundlagen des Wohlfahrtsstaates zu zerstören."
Mit den Überlegungen und Argumenten der Autoren/innen setzte sich unsere Veranstaltung vom 6. März auseinander.
Mit:
Prof. Dr. Jens Kersten
Prof. Dr. Claudia Neu
PD Dr. Berthold Vogel
Moderation: Jürgen Kaube, FAZ, Ressortleiter Geisteswissenschaften
Hinweis zum Buch
Demografie und Demokratie. Zur Politisierung des Wohlfahrtstaates
Jens Kersten, Claudia Neu, Berthold Vogel
Verlag Hamburger Edition, 140 Seiten
€ 12,00, ISBN 978-3-86854-253-0
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