Podcast-Episode

Die binäre Erzählung – Warum ist sie so präsent? (1/3) | Our Voices, Our Choices

Die binäre Geschlechtererzählung spricht von Männern und Frauen. Diese Einteilung ist stark durch den europäisch-christlichen Kolonialismus geprägt und weder naturgegeben noch alternativlos. Es wird kaum ein Tag vergehen, in denen Menschen überall auf der Welt sich selbst innerhalb der binären Erzählung einordnen oder von anderen eingeordnet werden. Sei es in Unterhaltungen beispielsweise durch Pronomen, oder durch den Gang auf eine öffentliche Toilette, die in so vielen Fällen dazu zwingt, sich zwischen den beiden Polen zu entscheiden. Wie ist diese Erzählung so dominant geworden? Wo sieht Welt (noch) anders aus? Wie verändert LGBTQI+-Aktivismus diese Erzählung? Wir schauen nach Argentinien, Thailand, Uganda und viele weitere Länder.

Ein Podcast mit:

Alba Rueda, Unterstaatssekretärin für Diversitätspolitik im Frauenministerium in Argentinien
Manuela Picq, Professorin für internationale Beziehungen an der Universität San Francisco de Quito, Ecuador
Sabine Hark, Technische Universität Berlin, Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Diese Episode ist Teil der Serie:
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Beschreibung

„Our Voices, our Choices“ ist die internationale, geschlechterpolitische Podcast-Reihe der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier werden Geschichten über Frauen- und LGBTI-Menschenrechte erzählt: von Menschen, deren Stimme nicht oft gehört wird, und, deren Rechte eingeschränkt werden.