Dossier22. Außenpolitische Jahrestagung

Auf dem Weg zu einer neuen Klima-Außenpolitik

Die Verschärfung der Klimakrise hat die Umsetzung des Pariser Abkommens zu einem zentralen Thema der deutschen und europäischen Außenpolitik gemacht. Dennoch ist die aktuelle Klima-Außenpolitik der Bundesregierung und der EU noch kaum ausbuchstabiert, weder in ihrer geostrategischen noch in ihrer praktisch-operativen Dimension.

Die 22. Außenpolitische Jahrestagung der Heinrich-Böll-Stiftung will den Stand der außenpolitischen Klimadebatte darstellen und Perspektiven einer neuen Klima-Außenpolitik aufzeigen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage, wie Klimakooperation zwischen teils rivalisierenden Großmächten gelingen kann und wie fragile Staaten – etwa in der europäischen Nachbarschaft – von Klimapartnerschaften profitieren könnten.

Videos

Auswirkungen des Klimawandels – Ein Aufruf zum Handeln aus verschiedenen Regionen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Drei kurze Beiträge zu den Auswirkungen des Klimawandels – Ein Aufruf zum Handeln aus verschiedenen Regionen

Der Klimawandel ist in vielen Regionen der Welt bereits sehr sichtbar. Er beeinflusst die Arbeit von Forscher*innen, Akademiker*innen, Diplomat*innen und Politiker*innen weltweit. In diesem Video haben wir Freunde der Stiftung und des Global Diplomacy Labs gefragt, inwiefern der Klimawandel ihre Arbeit und ihren Alltag beeinflusst. Zu sehen sind drei Kurzbeiträge eines Wissenschaftlers in Neuseeland, der Gründerin einer Nicht-Regierungs-Organisation aus Singapur, und eines Diplomaten aus Kanada.

Patrick Flamm an der Wellington Universität warnt vor den dramatischen Konsequenzen, sollte der Thwaites Gletscher in der Antarktis weiter schmelzen und kollabieren. Eirliani Abdul Rahman aus Singapur erklärt, wie der Klimawandel weltweit zu riesigen Migrationsströmen und damit verbundenen Problemen wie Menschenhandel führen kann. Sie musste ihre lange geplante Expedition zum Nordpol absagen, da es durch den Klimawandel und zu hohen Temperaturen vor Ort zu gefährlich geworden war. Und schließlich gibt Diego Osorio zu bedenken, wie wichtig Klimagerechtigkeit in den internationalen Beziehungen ist.

Mitschnitte der Konferenz

Transatlantische Perspektiven zur Klimaneutralität 
Erster Teil der Online-Konferenz am 13. Januar 2022.

U.a. mit: Ellen Ueberschär, Omid Nouripour, Claire Healy, Sergey Lagodinsky und Susan Biniaz.

EU-China-Beziehungen im Schatten der Klimakrise
Zweiter Teil der Online-Konferenz am 20. Januar 2022. 

U.a. mit: Janka Oertel, Roderick Kefferpütz, Jennifer Tollmann, Reinhard Bütikofer, Lina Li und Hongqiao Liu. 

Grüne Klima-Außenpolitik auf dem Prüfstand
Dritter Teil der Online-Konferenz am 27. Januar 2022.

U.a. mit: Sunita Narain, Franziska Brantner, Avinash Persaud, Kira Vinke, Agnieszka Brugger und Noah J. Gordon.

Publikationen
Cover Climate and Energy Partnerships - Hype or Hope?

Climate and Energy Partnerships – Hype or Hope?

E-Paper

Klima- und Energiepartnerschaften sind ein Schlüsselinstrument der internationalen Klima- und Energiezusammenarbeit und -diplomatie. Die Empfehlungen in diesem Papier zielen darauf ab, Klima- und Energiepartnerschaften zu Beziehungen auf Augenhöhe zu machen und zu Win-Win-Lösungen beim Übergang zu einer Netto-Null-Wirtschaft.

Cover von Ukraine and the European Green Deal

Ukraine and the European Green Deal

E-Paper

Um Europa bis 2050 zu einem klimaneutralen Kontinent zu machen, muss die Europäische Union eng mit ihren Nachbarn zusammenarbeiten. Die Ukraine gehörte zu den ersten EU-Nachbarn, die ihre Bereitschaft ankündigten, zum European Green Deal beizutragen.

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