Diskussionsreihe "Russische Alternativen"

Auf dem Weg in die Isolation: Russlands Verhältnis zur EU und den USA verschlechtert sich täglich. Wie soll die Politik sich Putin gegenüber verhalten? Darüber diskutieren unter anderem Marieluise Beck und Andreas Schockenhoff.

Mittwoch, 24. September 2014, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Podiumsdiskussion mit:

  • Lew Gudkow, Direktor des Lewada-Zentrums, Moskau
  • Maria Lipman, Moskau
  • Andreas Schockenhoff, MdB, Stellv. Fraktionsvorsitzender CDU/CSU
  • Marieluise Beck, MdB, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, Bündnis 90/Die Grünen

Moderation:
Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Begrüßung:
Gabriele Freitag, Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde

Die innenpolitische Mobilisierung im Ukraine-Konflikt hat Russland verändert: Abgrenzung zum liberalen Westen ist nun tonangebende Ideologie, auch die Medienlandschaft hat die letzten Reste ihrer einstigen Vielfalt verloren. Die Wirtschaft spürt die internationalen Sanktionen zwarzunehmend. Doch die Popularität des Präsidenten ist weiter gestiegen, seine Macht wirkt unangreifbar.

Russlands Verhältnis zur EU und den USA verschlechtert sich beinahe täglich, an die Stelle von Kooperation ist erneut Konfrontation getreten. Wie aus einer anderen Zeit wirkt nun die Idee einer strategischen Partnerschaft zwischen Europa und Russland zur Modernisierung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Im Rahmen der Gesprächsreihe "Russische Alternativen" diskutieren unsere Gäste inwieweit diese Entwicklungen auf Dauer angelegt sind, welche Brüche und Erneuerungspotenziale in Russland existieren, und, vor allem: Wie kann, wie soll sich die EU gegenüber Putins Russland verhalten?

Die Gesprächsreihe "Russische Alternativen" tritt als Veranstaltungsreihe die Nachfolge der "Chodorkowski-Debatten" an, um über die innerrussischen Diskussionen zu informieren und eine deutsch-russische Gesprächsplattform zum kritischen Austausch über alternative Entwicklungswege zu bieten.

Sprache: Russisch/Deutsch mit Simultanübersetzung

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde

Pressekontakt Heinrich-Böll-Stiftung:
Michael Alvarez Kalverkamp, Pressesprecher
Tel.: +49-(0)30-285 34-202
E-Mail: alvarez@boell.de