Wie könnte eine gerechte und demokratische Ressourcenpolitik aussehen, die den Korridor zwischen planetarischen Grenzen und der Einhaltung der Menschenrechte respektiert? Das Memorandum “Gerechtigkeit Gestalten – Ressourcenpolitik für eine Faire Zukunft“ ist das Ergebnis eines zweijährigen internationalen Dialogprozesses der Heinrich-Böll-Stiftung.
Wie lassen sich das Politikziel und die verfassungsmäßige Pflicht zur Verbesserung der Geschlechtergleichstellung mit dem Wachstum eines höchst prekären, geschlechtergetrennten, durch die Überrepräsentation von rassifizierten Frauen gekennzeichneten Arbeitssektors in Einklang bringen? Emilia Roig geht in ihrem Paper der Frage nach, wie scheinbar neutrale Gesetze spezifisch auf Frauen und/oder rassifizierte Minderheiten wirken.
Schriften zur Ökologie 36: Die deutsche Energiewende eine Erfolgsgeschichte, die Markteinführung ist gelungen. Nun steht die zweite Etappe bevor, in der die Erneuerbaren zu den tragenden Säulen des neuen Energiesystems werden. Worauf dabei geachtet werden muss, erläutert Energieexperte Gerd Rosenkranz.
Der Natur muss ein Wert geben werden, um sie zu schützen – so lautet das Mantra der neuen ökonomische Sichtweise auf Natur und ihre „Dienstleistungen“. Barbara Unmüßig diskutiert die politischen Hintergründe der neuen Welle der Inwertsetzung der Natur und fragt, ob es um die tatsächliche Wertschätzung der Natur geht, oder um eine weitere Welle der Einbettung der Natur in eine kapitalistische Marktlogik.
Ob Klimawandel oder Naturzerstörung – die Lösung dieser Probleme könnte in einer ökonomischen „Wertschätzung“ der Natur und ihrer Dienstleistungen liegen. Doch kann die Natur dadurch tatsächlich besser geschützt werden? Die Publikation bietet eine leicht verständliche Einführung in das Thema und beleuchtet die Konzepte und Instrumente, die aus der Idee einer Monetarisierung der Natur hervorgehen.
Deutsche Zusammenfassung der Studie „Biofuels: Effects on Global Agricultural Prices and Climate Change“ von Harald Grethe, Andre Deppermann und Sandra Marquardt, Universität Hohenheim.
Nur knapp 14 Prozent aller Oberbürgermeister/innen in deutschen Großstädten sind weiblich. Das ist eines der Ergebnisse des dritten Genderrankings deutscher Großstädte, das die FernUni Hagen für die Heinrich-Böll-Stiftung erstellt hat.
Große Unternehmen verdienen Milliarden, wälzen aber hohe Kosten auf die Natur ab. Das Buch skizziert die Vision einer besseren Wirtschaft und hat das Zeug zur „Bibel des nachhaltigen Unternehmertums“.
Schriften zur Ökologie 33: Die energetische Gebäudemodernisierung ist ein entscheidender Faktor im Kampf gegen den Klimawandel. Um die stockenden Sanierungsmaßnahmen in Schwung zu bringen, bedarf es eines neuen Instruments zur verlässlichen Finanzierung.
Zusammen mit dem Bankenverband haben wir im Frühjahr 2013 drei Fachgespräche zu den aktuellen Herausforderungen des Finanzsektors durchgeführt. Ziel war es, gemeinsame Denkanstöße für die laufenden Debatten zur Zukunft der Finanzmärkte zu geben. Das im Rahmen der Gespräche entstandene Paper fasst die Ergebnisse zusammen.