Unsere Vorstellung von darstellender Kunst ist eng mit dem Wunsch nach kultureller Wirksamkeit verbunden. Brauchen Theater und politische Bildung also einander? Neun Autor/innen werfen Schlaglichter auf Debatten um politische Bühnen- und Aktionskunst.
Macht es einen Unterschied, wer im Land regiert? Diese Frage untersucht Arne Jungjohann am Beispiel des Politikfelds "ökologische Modernisierung" für die deutschen Bundesländer.
Seit geraumer Zeit wird in Deutschland über Polizeirechtsreformen debattiert. Dabei ist ein genereller Trend erkennbar: Statt Gefahrenabwehr zielt die Gesetzgebung immer mehr auf die Gewährung vermeintlich lückenloser Sicherheit bzw. auf ein «Vorbeugesystem». Das vorliegende E-Paper skizziert inhaltliche Anforderungen an alternative Musterentwürfe für einheitlichere Polizeigesetze und den daraus folgenden Forschungsbedarf. Und es zeigt Optionen für ein rechtsstaatlich und bürgerrechtlich orientiertes Polizeirecht auf.
Wie verbreitet sind rechtsextreme und autoritäre Einstellungen? Die aktuelle Leipziger Autoritarismus-Studie 2018 des Forschungsteams um Elmar Brähler und Oliver Decker von der Universiät Leipzig beschreibt die politische Situation in Deutschland und analysiert ihre Ursachen.
Die Landtagswahl in Hessen bringt Bewegung ins hessische Parteiensystem und denkbar knappe Mehrheiten im Parlament. Dabei zeigen sich in der Wahl bundes- und landespolitische Einflussfaktoren.
Wie lässt sich die repräsentative Demokratie in Deutschland wieder stärken? Der vorliegende böll.brief befasst sich mit dem Kern unseres demokratischen Gemeinwesens: den Räumen im politischen Prozess, die grundsätzlich vor Egoismen und der Durchsetzung von Einzelinteressen schützen und die Wahrung von Minderheitsinteressen ermöglichen.
Die Schnellanalyse zur Landtagswahl Bayern basiert, soweit nicht anders angegeben, auf Vorwahl- und Wahltagsbefragungen von infratest dimap/ARD und Forschungsgruppe Wahlen sowie auf Daten des Landeswahlleiters. Der Trend einer steigenden Wahlbeteiligung war auch bei der Landtagswahl in Bayern am 14. Oktober 2018 deutlich. Mit 72,4 Prozent ist die Wahlbeteiligung dabei überdurchschnittlich, wobei CSU, AfD, Grüne sowie Freie Wähler von dieser Mobilisierung profitieren.
Ein Gespenst geht um in der Welt – das Gespenst des autoritären Populismus. Im vorliegenden böll.brief wird zunächst der Aufstieg des autoritären Populismus im Kontext der (politikwissenschaftlichen) Cleavagetheorie beleuchtet. In einem zweiten Teil werden ökonomische, kulturelle und politische Ursachen dieser skizzierten Entwicklung diskutiert. Vor diesem Hintergrund werden im abschließenden dritten Teil politische Handlungsempfehlungen vorgestellt.
Böll kommt im Zusammenhang mit ‹1968› eine herausragende Rolle zu: als politisches Vorbild, als öffentliche Figur und als charismatische Persönlichkeit. Was also war, was ist ‹1968› im Hinblick auf den Schriftsteller und Intellektuellen Heinrich Böll?
Diese Handreichung zeigt Strategien im Umgang mit rechtspopulistischen Parteien am Beispiel der AfD auf. Sie gibt praktische Tipps, weitere Lesehinweise und vermittelt Kontakte zu Expert/innen, Trainer/innen und Beratungsstellen.