Dieses E-Paper zeigt auf, wie die gewaltige Herausforderung der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt in eine Zukunftschance für die Unternehmen, die deutsche Gesellschaft und die Geflüchteten verwandelt werden kann.
Die Heinrich-Böll-Stiftung erarbeitet seit Dezember 2015 in ihrer Kommission "Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik" konkrete Ansätze und politische Empfehlungen für eine belastbare Migrationspolitik. Hier finden Sie das erste E-Paper der Kommission.
Wo besteht praktischer und politischer Handlungsbedarf, damit Menschen mit Fluchterfahrung faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen? Das E-Paper thematisiert die gesetzlichen Rahmenbedingungen, fasst aktuelle Studien zusammen und beleuchtet die Erfahrungen von Geflüchteten, Unterstützenden und Arbeitgebenden.
Sowohl die EU-Integration als auch die Globalisierung stehen unter Druck. Im Rahmen eines Fachgesprächs, das am 25. Januar in der Heinrich-Böll-Stiftung stattfand, wurde gefragt: Was ist schief gelaufen? Wie können wir die Zukunft gestalten?
Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sei in vollem Gange. Dank des digitalen Wandels entstehen neue Tätigkeitfelder, andere Arbeitsformen, individuelle Bildungsmöglichkeiten und sogar neue Wirtschaftszweige.
Familie ist bunt und als Solidargemeinschaft im Wandel. Eine Familienpolitik, die den Veränderungen gerecht wird, steht aber noch aus. Um politische Handlungsvorschläge für diese Herausforderungen zu entwickeln, hat die Heinrich-Böll-Stiftung eine familienpolitische Kommission einberufen. Ihr Bericht liegt nun vor.
Die Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Deutschen Kinderhilfswerkes mahnt föderale Reformen für eine bessere Teilhabe von Kindern in Deutschland an. Ein Bundeskinderteilhabegesetz soll jungen Menschen aus Familien in prekären Lebenslagen ein Rechtsanspruch auf besondere Förderung und Teilhabe garantieren und konkrete Qualitätsstandards festschreiben.
Die Bilanz ist ernüchternd: Obwohl die Europäische Union der Türkei im März 2016 zugesichert hatte, nach Abflauen der akuten Flüchtlingskrise Zehntausende Syrer in EU-Staaten anzusiedeln, stagnieren die Zahlen. Hinzu kommen grundsätzliche asyl- wie menschenrechtliche Bedenken, die das von Kritikern als «Deal» bezeichnete Abkommen zu Fall bringen könnten.
Die Bundesregierung unternimmt vermehrt Anstrengungen, irregulären Einreisen aus Marokko in die EU und nach Deutschland zu reduzieren. Erfolgreich sind sie kaum. Aber durch die europäische Migrationspolitik ist in Marokko eine "Migrationsblase" entstanden.
Die Beiträge dieses Grünbuchs referieren und analysieren die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema sozialer Teilhabe in Deutschland und zeigen, wo die Politik ansetzen kann, um sozialen Verwerfungen vorzubeugen und die Teilhabechancen für alle zu verbessern.