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Sprache in Medien und Literatur: Wo beginnt Rassismus?

Die Macht der Sprache in den Medien und in der Literatur ist vor allem dann spürbar, wenn es um die Beziehung zwischen Menschen geht, die sich in unterschiedlichen Dominanz- und Machtverhältnissen befinden. Sprache kann dazu dienen, Missständen anzuprangern, Kontroversen offenzulegen, aber auch herrschende Verhältnisse zu verfestigen.

Die kontroverse Diskussion um Rassismus und rassistische Begriffe auf dem Kongress der taz „taz.lab 2013“ am 20. April 2013 und die Reaktionen darauf haben gezeigt, dass Medien gefordert sind, die Wirkmächtigkeit ihrer Sprache fortlaufend zu reflektieren.

Wo diskriminieren deutsche Medien durch unreflektierte Sprachtraditionen - auch in der taz? Ist Literatur „unantastbar“ – auch wenn sie rassistische Benennungen an die nächsten Generationen weiter gibt? Welche Rolle spielt unsere Sprache im Engagement gegen Rassismus?

Mit:

Ines Pohl, Chefredakteurin der taz

Mekonnen Mesghena, Heinrich-Böll-Stiftung

Mutlu Ergün, Autor und Journalist

Moderation: Bilgin Ayata, Freie Universität Berlin

Diese Episode ist Teil der Serie:
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