Digitale Ordnungspolitik

Der digitale Wandel hat verändert wie wir lernen, arbeiten und kommunizieren. Die Zunahme automatisierter und autonomer Entscheidungen, Monopolbildungen und der enorme Ressourcenverbrauch durch die Digitalisierung stellen uns aber auch vor regulative Herausforderungen. Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht sich hier als Impulsgeberin für Gestaltungsansätze: Der digitale Wandel muss teilhabeorientiert, zuversichtlich und zukunftsfähig gestaltet werden.

Aktuelles

Jan Philipp Albrecht – In guter digitaler Gesellschaft

Wir können die digitale Gesellschaft demokratisch und gerecht gestalten und gleichzeitig unseren Planeten schützen – davon ist der neue hbs Vorstand Jan Philipp Albrecht überzeugt. Wir sprechen mit ihm anlässlich der re:publica, dem Festival für die digitale Gesellschaft.

Veranstaltungen

Video-Mitschnitte

Themenschwerpunkte

Im Kampf gegen den Klimawandel gibt es neue Hoffnung: Maschinelles Lernen könnte Strategien zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel unterstützen. Ob der Einsatz von Künstlicher Intelligenz Ressourcenverbrauch und Emissionen zu senken vermag, wird von intelligenten politischen Strategien, gesetzlichen Rahmenbedingungen und Anreizen abhängen.

Die großen Plattformanbieter sind längst zu entscheidenden Akteuren des Internets geworden – nicht nur als kritische Informationsinfrastrukturen, sondern auch auf Ebene der Inhalte. Wir fragen: Wie beeinflussen private Unternehmen die öffentliche Debatte, und wie können sie demokratisch überprüft werden?

Die Coronapandemie hat die USA und Deutschland mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Schulen und Lehrkräfte kämpften mit Fragen der Bildungsteilhabe und des Datenschutzes. Was hat funktioniert und was nicht? Ein Dossier über Erfahrungen auf beiden Seiten des Atlantiks.

Wissenschaft und Wirtschaft versuchen seit vielen Jahren, den komplexen menschlichen Geist künstlich nachzubauen. Unsere Podcastreihe untersucht, wie erfolgreich diese Bemühungen sind.

Bis 2025 rechnet die EU-Kommission mit einer weltweiten Zunahme des Datenvolumens um das Fünffache. Der rasante Anstieg verdeutlicht die volkswirtschaftliche Bedeutung und Herausforderung datengetriebener Geschäftsmodelle.

Konferenz-Dokumentation: Das iRightsLab, die Heinrich-Böll-Stiftung, das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung und die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer diskutierten am 27. Oktober 2021 über die Zukunft der europäischen Digitalpolitik.

Podcasts

Publikationen

Cover böll.brief 17_Grüne-Ordnungspolitik_Datenwirtschaft-in-Deutschland

Datenwirtschaft in Deutschland

böll.brief

Die Bewirtschaftung von Daten und das Datenteilen (Data Sharing) bergen für Unternehmen ein großes und vor allem wachsendes ökonomisches Potenzial. Aktuell ist der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die einen hohen Digitalisierungsgrad aufweisen und damit bereits befähigt sind, an der Datenökonomie teilzuhaben, jedoch noch recht gering.

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Cover böll.brief 16_Grüne-Ordnungspolitik_Neue-Modelle-ermöglichen

Neue Modelle ermöglichen

böll.brief

In diesem Papier beschreiben wir, wie anstelle einer One-size-fits-all-Lösung eine risikobasierte Regulierung sektorspezifische Risiken und Probleme adressieren kann, um damit die Entwicklung von Datentreuhändern zu ermöglichen. Dazu erfassen wir den Begriff der Datentreuhand zunächst definitorisch, bevor wir einen risikobasierten Ansatz vorschlagen. Mit diesem leiten wir mögliche Elemente einer Regulierung für bestimmte Anwendungsfälle ab

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Cover böll.brief Grüne-Ordnungspolitik 15_Die-Fesselung-der-Tech-Giganten

Die Fesselung der Tech-Giganten

böll.brief

Die Digitalisierung hat inzwischen nahezu alle Bereiche unseres Zusammenlebens und alle Branchen der Wirtschaft erfasst. Um neuen Machtkonzentrationen in der Plattformökonomie zu begegnen, ist in Deutschland im Januar 2021 mit der 10. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) das Kartellrecht im Bereich der sogenannten kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht geradezu revolutionär verändert worden.

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Cover boell.brief Regulierung digitaler Kommunikationsplattformen

Regulierung digitaler Kommunikationsplattformen

böll.brief

Wie beeinflussen private Unternehmen die öffentliche Debatte, und wie können sie demokratisch überprüft werden? Das böll.brief bietet einen Überblick über die demokratischen Herausforderungen digitaler Plattform-Geschäftsmodelle, aktuelle Regulierungsvorhaben auf nationaler und europäischer Ebene und die Perspektiven dafür, wie sich ein demokratischer Diskurs im Netz gestalten lässt.

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Geschlechtergerechtigkeit in der digitalen Arbeitswelt

böll.brief

Die Veränderungen in Arbeit und Gesellschaft durch Digitalisierung bieten auch die Möglichkeit, Macht- und Geschlechterverhältnisse neu zu verhandeln. Dieser böll.brief zeigt die fünf entscheidenden Felder für Geschlechtergerechtigkeit in der digitalen Arbeitswelt auf. 

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