Familien stärken, Vielfalt ermöglichen

Bericht der familienpolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung
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Familie ist bunt und als Solidargemeinschaft im Wandel. Eine Familienpolitik, die den Veränderungen gerecht wird, steht aber noch aus: Die Vielfalt heutiger Lebensformen benötigt rechtliche Grundlagen, die auf alle Gemeinschaften anwendbar sind. Sie sollten Menschen darin unterstützen, Fürsorge für sich und andere in die eigene Lebensperspektive zu integrieren. Dafür müssen Familien u.a. vom zunehmenden Zeitdruck entlastet und die Solidarität zwischen den Geschlechtern und den Generationen gestärkt werden.

Familienpolitik ist ein zentrales Feld, auf dem sich Lebenschancen entscheiden. Allen Kindern ein gutes Aufwachsen zu ermöglichen ist eine ihrer zentralen Aufgaben – unabhängig davon, in welche Familienkonstellation oder materielle Situation sie hineingeboren werden. Dazu gehören materielle Absicherungen und öffentliche Infrastrukturen, die sozial benachteiligten Familien und ihren Kindern soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen.

Um politische Handlungsvorschläge für diese Herausforderungen zu entwickeln, hat die Heinrich-Böll-Stiftung eine familienpolitische Kommission einberufen. Ihr Bericht liegt nun in Studien vor, ihre Empfehlungen erscheinen als familienpolitisches Manifest.

 

Produktdetails
Veröffentlichungsdatum
Mai 2017
Herausgeber
Heinrich-Böll-Stiftung
Seitenzahl
308
ISBN / DOI
978-3-86928-160-5
Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Familienpolitisches Manifest der familienpolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Studien  

  • Ausgewählte Ergebnisse der Zeitbudgeterhebungen 1991/92, 2001/02 und 2012/13
  • Wahlverwandtschaften – Plurale Familienformen rechtlich ermöglichen und absichern. Ein Vorschlag der familienpolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Juristisches Gutachten: Wahlverwandtschaften – Die Berücksichtigung pluraler Familienformen im Recht
  • Verteilungswirkungen ehe- und familienbezogener Leistungen und Maßnahmen
  • Alleinerziehende besser unterstützen – Reformbedarf im Unterhaltsvorschussgesetz
  • Rechtliche Beiträge zu einer zeitachtsamen, familienfreundlicheren Veränderung der Arbeitskultur
  • Wirksame Wege zur Verbesserung der Teilhabe- und Verwirklichungschancen von Kindern aus Familien in prekären Lebenslagen 

Die Mitglieder der familienpolitischen Kommission

Autorinnen und Autoren 

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